Die richtige Kleidung ist ein wichtiger Teil des traditionellen japanischen Schwerttrainings. Bei Schwertkunst Graz trainieren wir in authentischer japanischer Trainingskleidung, die sowohl funktionell als auch traditionell ist. In diesem Artikel erklären wir dir die einzelnen Komponenten unserer Dojo-Uniform und ihre Bedeutung.
Die Trainingskleidung besteht aus drei Hauptteilen: dem Gi (Keikogi), dem Hakama und dem Obi. Jedes Stück hat seine eigene Geschichte und spezielle Funktion im Training.
Der Gi (Keikogi)
Der Gi ist die Grundlage unserer Trainingskleidung. Es handelt sich um eine weiße oder schwarze Jacke und Hose aus Baumwolle, die speziell für Kampfkunsttraining entwickelt wurde. Der Gi ist robust genug für intensive Bewegungen und gleichzeitig atmungsaktiv.
Der Hakama
Der Hakama ist ein traditioneller japanischer Rock mit sieben Falten, der über dem Gi getragen wird. Die fünf vorderen Falten symbolisieren die fünf konfuzianischen Tugenden, die zwei hinteren Falten repräsentieren Jin (Menschlichkeit) und Gi (Gerechtigkeit). Der Hakama ist typischerweise schwarz oder dunkelblau und wird ab einem bestimmten Grad (meist ab 1. Kyu) getragen.
Der Obi
Der Obi ist der Gürtel, der den Gi zusammenhält und unter dem Hakama getragen wird. Er symbolisiert nicht nur den technischen Fortschritt, sondern auch die Verbindung zwischen Körper und Geist.
Bei Schwertkunst Graz
Für Anfänger genügt zu Beginn bequeme Sportkleidung. Nach den ersten Trainingseinheiten empfehlen wir den Kauf eines Gi. Den Hakama erhältst du, wenn du die entsprechende Stufe erreichst.
Quellen:
• Muso Jikiden Eishin Ryu Komei Jyuku Trainingsrichtlinien
• Schwertkunst Graz Ausrüstungshandbuch
• Swordsmanship Sekol Uniform-Standards







